Shhh, erzähl's weiter: ein anonymer Beitrag

Für die dritte Ausgabe wollten wir von euch wissen: Wie ist das eigentlich mit den Dingen, die wir für uns behalten? Ein anonymer Contributor hat uns in die Interpretation dieser Frage eingeweiht.

(Schockig!)



Foto und Gestaltung: unbekannt

Heimlich: Simone Scharbert im Heimat Zine

Für die dritte Ausgabe wollten wir von euch wissen: Wie ist das eigentlich mit den Dingen, die wir für uns behalten? Simone Scharbert hat uns mit ihrem Text vlinder nicht nur in die Interpretation dieser Frage eingeweiht, sondern stellt auch sich und ihre kreative Arbeit vor.





Simone Scharbert ist 1974 im bairischen Aichach geboren, hat Politikwissenschaft, Philosophie & Literatur in München, Augsburg und Wien studiert, anschließend in Politikwissenschaft promoviert; lebt und arbeitet als freie Autorin/Redakteurin in der Nähe von Köln und schreibt nach längerer Pause wieder lyrische Versatzstücke am Minischreibtisch.





"niemand kann mit so wenigen worten so viele pakete auf meine flirrenden flügel packen wie du."


Text: Simone Scharbert
Collage: Maria Lanowski / Illustration: Annette Holik 

Heimlich: Anna Artmann im Heimat Zine

Für die dritte Ausgabe wollten wir von euch wissen: Wie ist das eigentlich mit den Dingen, die wir für uns behalten? Anna Artmann von WSAKE hat uns nicht nur in die Interpretation dieser Frage eingeweiht, sondern stellt auch sich und ihre kreative Arbeit vor.





Hauptsächlich arbeite ich in den Bereichen Schmuck- und Produktdesign sowie der Fertigung der gestalteten Teile, dazu kommt noch etwas Grafik und am Schluss die Inszenierung des Ganzen. Im Metallbereich arbeite ich mit meinem Vater zusammen, sonst gerne alleine oder kollaborativ.






Foto: Anna Artmann

Heimlich: Kai Koschitzki im Heimat Zine

Für die dritte Ausgabe wollten wir von euch wissen: Wie ist das eigentlich mit den Dingen, die wir für uns behalten? Kai Koschitzki, eine der zwei Gastfreunde, hat uns nicht nur in die Interpretation dieser Frage eingeweiht, sondern stellt auch sich und ihre kreative Arbeit vor.




Mein Name ist Kai. Ich wohne in München. Studiert habe ich in Nürnberg. Und zwar Fotografie. Ich mag Tim Walker und Parker Fitzgerald. Außerdem mag ich Schokolade und New York und Big Fish und Flohmärkte. Spazieren gehen mag ich auch, mit meinem Hund, mit der Wilma. Und zusammen mit der Maria besuche ich gerne Freunde. Das halten wir auf unserem Blog fest: Gastfreunde.





"Ich habe Geheimnisse. Aber für mich behalten kann ich sie nicht. Es würde mich zerreissen. Meine Geheimnisse erzähle ich meiner besten Freundin."

Foto und Text: Kai Koschitzki

So sah unsere Pause aus und so klingt die Rückkehr. Hallo Welt.

Shhh, erzähl's weiter: Alexander Lech

Für die dritte Ausgabe wollten wir von euch wissen: Wie ist das eigentlich mit den Dingen, die wir für uns behalten? Alexander Lech vom Büro Hallo hat uns nicht nur in die Interpretation dieser Frage eingeweiht, sondern stellt auch sich und seine kreative Arbeit vor.




Meine Name ist Alexander Lech. Ich bin Kommunikationsdesigner und studiere in Dessau im internationalen Masterstudiengang Integriertes Design.
Ich komme aus Sachsen-Anhalt und habe mich schon während des Studiums mit einem Kommilitonen in Dessau selbstständig gemacht.
Wir haben beschlossen in der Heimat zu bleiben.




Design machen wir meistens so:
Wenn ein Bäcker darüber klagt, dass er zu wenig Kundschaft hat, würden wir ihm nicht gleich raten seine Ladenbeschriftung größer und leuchtender zu machen. Es könnte ja daran liegen, dass seine Brötchen einfach nicht schmecken. Wenn's aber daran liegt, dass der Laden schwer zugänglich ist, würden wir ihm, statt ein Leitsystem zu installieren den Gehweg pflastern. Sollte die Bäckerei aber ein Fleischer sein und sich in einem Viertel befinden, wo viele Vegitarier wohnen, würden wir ihm raten Blumen zu verkaufen. Wir glauben Design ist eher die Idee statt das Medium, in dem es sich ausdrückt.


Collage und Text: Alexander Lech

Heimlich: Ana Janeva im Heimat Zine

Für die dritte Ausgabe wollten wir von euch wissen: Wie ist das eigentlich mit den Dingen, die wir für uns behalten? Ana Janeva hat uns nicht nur in die Interpretation dieser Frage eingeweiht, sondern stellt auch sich und ihre kreative Arbeit vor.



Als Kind des Ostens verbrachte ich meine Kindheit teils in Bulgarien und teils in der DDR. Mein persönlicher Hintergrund veranlasste mich schon früh, Themen wie Fremdenfeindlichkeit und Frauenrechte ernsthaft auszuloten. Davon sind auch meine Arbeiten sehr stark geprägt. Nach dem Kommunikationsdesignstudium mit Schwerpunkt Illustration, begann ich als freie Illustratorin für Zeitungen, Verlage und Magazine zu arbeiten. Daneben verwirkliche ich eigene Buchprojekte und illustriere Objekte und Möbel.




"Manchmal ist Schweigen Gold und manchmal hat man damit ganz viel Pech.

Ausgangspunkt für meine Arbeit ist die Frage, ob ein Geheimnis immer gut ist – diese Ambivalenz spiegelt sich in meiner Illustration wider."


Illustration und Text: Ana Janeva